11.02.2011
die Vereinheitlichung
von Mem-Theorie
und Astrologie
von Mem-Theorie
und Astrologie
Als Kind, wenn du geboren wirst, nimmst du alle Planeten wahr... einige ganz offensichtlich, wie die Sonne und ihre Jahreszeiten, andere subtiler, wie den Mond und seinen weiblichen Menstruations-zyklus (der immerhin mit zu deiner Geburt geführt und insofern spezielles Gewicht hat), wieder andere noch subtiler, als abstrakte, meist unbewusste Empfindungen jenseits der bewussten sinnlichen Wahrnehmung... wieder andere nur als historische Entwicklungen... welche wiederum korreliert sind mit der Erforschung des Planetensystems und des Universums, also der Entwicklung des kulturellen Weltbildes. Dies alles prägt dein Bewusstsein... und macht die Astrologie zum idealen Mittel zur Selbsterkenntnis.
Ob der Mensch diese direkte unbewusste Wahrnehmungs-Fähigkeit tatsächlich hat, sei mal dahingestellt. (Fragen zu stellen ist laut Studien sowieso viel erfolgversprechender als Antworten zu suchen... ;)) Aber mal angenommen, wir würden die Planeten irgendwie wahrnehmen (möglicherweise deutlicher in bestimmten (Un-)bewusstseinszuständen...) dann auf jeden Fall immer primär ihre relative Position zu uns selbst... also unser Horoskop.
Da die unbewusste Wahrnehmung deines Horoskops eine stetige, regelmässige Bewegung darstellt, könnten sich deine Erfahrungen, die du machst, während sich dein Bewusstsein ausbildet, unbewusst an deinem Horoskop orientieren.
Das wäre der Grund dafür, warum mit den Begriffen der Astrologie eine aussergewöhnlich fruchtbare Auseinandersetzung mit dir selbst möglich wäre. Weil du eine Verbindung herstellen könntest zu deiner eigenen Bewusstseins-Entwicklung.
Aus dem selben Grund nützt dir eine Auseinandersetzung mit deinem Horoskop selbst dann, wenn du die Planeten nicht wirklich wahrnehmen könntest. Denn orientieren kannst du dich genauso daran, da die Bahnen der Planeten eine kontinuierliche, regelmässige Bewegung darstellen.
Da ich behaupte, dass sich dieser Entwicklung bewusst zu sein an sich die zentrale Aufgabe und gleichzeitig die essentiellste Chance, sprich: der spirituelle Sinn des Lebens ist, gehe ich also aus zweifach gutem Grund auch ohne konkreten Beweis gerne von dieser Annahme aus, weil es mir nur nützen kann, ein Begriffs-System zu haben, das mir hilft, mich mit mir selber auseinander zu setzen.
Wenn man unterscheiden kann zwischen seinen willkürlich gewählten Begriffen und Annahmen und den sich darin abzeichnenden Schlussfolgerungen, dann wird man auch von der Astrologie nicht in die Irre geführt (genausowenig wie durch Religion oder Wissenschaft...) Die Chance, dass sie einem weiter führt dagegen halte ich für Grund genug, sie interessant zu finden.
